Energiekooperation mit den Niederlanden

Kooperation zwischen OLEC, Energy Valley und der Energy Academy Europe



Planen den gemeinsamen Aufbau eines grenzüberschreitenden Energiekompetenzzentrums: v.l. Roland Hentschel (OLEC), Gerrit van Werven (Energy Valley), André Faaij (Energy Academy Europe). Foto: Universität Oldenburg.

Der Norden der Niederlande und das nordwestliche Niedersachsen sind zwei eng verbundene Energieregionen. Aufgrund der Herausforderungen, denen sich beide gegenüber sehen, wollen OLEC und die Energy Academy Europe die Zusammenarbeit ausbauen und vertiefen. Insbesondere sollen der Wissensaustausch, die Vernetzung von Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sowie eine gemeinsame Positionierung der Zusammenarbeit in Europa erreicht werden.

Die Zusammenarbeit ist auf eine langfristige strategische Partnerschaft ausgelegt, die unter Einbindung der regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu erfolgreichen grenzüberschreitenden Innovationsprojekten führen soll.




Rückblick zum Workshop: Grenzen überschreiten in der Energiewende

Quartiere unter Strom: Energiewende im urbanen Raum in Deutschland und den Niederlanden – 2. Juni 2016, Oldenburg


Der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. hat gemeinsam mit der Groninger Wissensakademie Energy Academy Europe am 02.06.2016 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter dem Motto „Grenzen überschreiten in der Energiewende“ nach Oldenburg eingeladen. In einem ersten Workshop haben die rund 30 Teilnehmer gemeinsam deutsche und niederländische „Quartiere unter Strom“ betrachtet und sind Projekten, Initiativen aber auch Fragen der Akzeptanz, einheit-licher Rahmenbedingungen und internationaler Innovationsförderung auf den Grund gegangen.

„Auf beiden Seiten gibt es eine Vielzahl spannender Projekte und Innovationen im Rahmen der Energiewende. Die langjährige Kooperation zwischen den Regionen und Netzwerken wie OLEC, Energy Valley und Energy Academy bietet eine hervorragende Plattform, diese Best practices auszutauschen und gemeinsam an neuen Ideen und grenzüberschreitenden Projekten zu arbeiten“, so der OLEC-Vorstandsvorsitzende Roland Hentschel.

Im Rahmen des Workshops wurden unter anderem die Projekte „Energysense“ (NL) und „enera“ (D) vorgestellt und in verschiedenen Sessions gemeinsam diskutiert. Im Fokus für die Weiterentwicklung der Energiewende auf beiden Seiten und im grenzüberschrei-tenden Raum stehen insbesondere Fragen der Akzeptanz bei der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik sowie nach länderübergreifenden Rahmen-bedingungen für die Entwicklung von Innovationen. Unter den Teilnehmern war schnell klar, dass die verschiedenen Projektansätze, die auf beiden Seiten der Grenze bestehen sehr viele Synergieeffekte und Anknüpfungspunkte bieten, um diese gemeinsam weiterzuentwickeln.

„Nach diesem ersten Aufschlag möchten wir gemeinsam an konkreten Themenpaketen weiterarbeiten und alle notwendigen Partner ins Boot holen. Beide Regionen haben für sich gesehen ein vielfältiges Know-how, wenn wir dieses zusammenbringen und bündeln, steht einer Energieregion in europäischem Maßstab nichts mehr im Weg“, fasst Remo Yemba von der EAE die Ergebnisse zusammen.

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