Dünnschichtmodule der neuen Generation

In der neuen Beschichtungsanlage werden Solarmodule im Kleinformat hergestellt: Foto: NEXT ENERGY
Mit der solaren Dünnschichttechnologie verknüpfen Industrie und Forschung hohe Erwartungen. Die hauchdünnen Schichten sollen die Technik kostengünstiger und wettbewerbsfähiger machen. Seit Mitte Mai verfügt das Forschungszentrum NEXT ENERGY über eine moderne Beschichtungsanlage, mit der Solarzellen hergestellt werden.
Der Focus liegt auf der Entwicklung neuer Generationen von Solarzellen auf Basis von Silizium. Sie sollen die Kosten in Punkto Materialeinsatz und Herstellung deutlich senken und gleichzeitig höhere Wirkungsgrade als bisher erzielen. Besonders in der sogenannten Silizium-Dünnschichttechnologie sehen die Wissenschaftler um Institutsleiter Prof. Dr. Carsten Agert großes Potenzial für kostensparende Technologiesprünge: „Die Beschichtungsanlagen sind unerlässlich für unsere künftige effiziente und schnelle Entwicklungsarbeit“, erklärte Agert. Mit dieser Anlage können Kleinmodule bis zu einer Größe von 15×15 Zentimetern hergestellt und getestet werden. Ergänzt wird die neue Forschungsanlage durch eine umfangreich bestückte Laserstrukturierungsanlage und hochmodern ausgestattete Charakterisierungslabore. Diese beinhalten die Messtechnik, die für eine effiziente und schnelle Weiterentwicklung der Solarzellen unabdingbar ist.
