EWE AG unterstützt Forschungsprojekt

Bisher erzeugen die wenigen Offshoreanlagen nur Strom. Ob sich auch Fische oder Algen züchten lassen, wollen die Wissenschaftler herausfinden. Foto: Torsten Thomas
Bislang sollen die geplanten Windparks in Nord- und Ostsee Strom produzieren. Welchen zusätzlichen Nutzen die Windparks für Betreiber haben könnten, soll in einem neuen Forschungsprojekt heruasgefunden werden.
Diese wurde auf den Namen „Open Ocean Multy Use“ getauft und wird vom Bundesumweltministerium gefördert, das auch der Oldenburger Energiedienstleister EWE unterstützt. Hierbei wollen Wissenschaftler erforschen, für welche Zwecke Offshore-Windenergieanlagen, außer der Stromerzeugung, noch eingesetzt werden können. An dem Vorhaben beteiligen sich neben der EWE weitere Unternehmen sowie die Universität Hannover. Hauptverantwortlich ist das Institut für Marine-Ressourcen IMARE in Bremerhaven. Ziel ist es, die Windräder im Meer möglichst effektiv einzusetzen und sie für verschiedene Zwecke gleichzeitig zu nutzen. Eine Idee ist, an den stählernen Fundamenten, die mit dem Meeresboden verankert sind, in Drahtkörben Fische zu züchten. Darüber hinaus wollen die Wissenschaftler testen, ob sich auch sogenannte Makroalgen an den Windrädern züchten lassen. Diese könnten beispielsweise in Biogasanlagen zum Einsatz kommen.
