Unternehmen im Klimawandel

Für viele Unternehmen im Nordwesten hat der Klimawandel bereits heute eine große Bedeutung. Das ergab eine Repräsentativbefragung, die Professor Dr. Klaus Fichter, Ökonom und Nachhaltigkeitsforscher an der Universität Oldenburg, 2010 mit seinem Team durchgeführt hat. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 27. Januar, auf der 3. Regionalkonferenz des Forschungsprojekts „nordwest2050“ in Bremen (Handelskammer, Am Markt 13) vorgestellt. Schwerpunkte der Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind neben den Konsequenzen des Klimawandels für die Wirtschaft der Metropolregion Bremen-Oldenburg die Vorstellung betrieblicher Klimaanpassungsstrategien. Dazu präsentieren die Firmen bremenports, Beluga Shipping und der Biohof Freese ihre bereits angelaufenen Strategien. Fichter und sein Team hatten im Sommer 2010 Geschäftsleitungen von zirka. 4.000 Unternehmen im Nordwesten zu ihrer Einschätzung des Klimawandels befragt. Davon hatten 270 Unternehmen den umfassenden Fragebogen beantwortet. Für 33 Prozent der befragten Unternehmen haben die Folgen des Klimawandels schon heute eine „eher hohe bis sehr hohe Bedeutung“ für den Unternehmenserfolg. Bis 2050 erwartet die Mehrheit eine erhebliche Zunahme betriebswirtschaftlicher Konsequenzen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung sind im Internet unter http://www.nordwest2050.de bis zum 20. Januar möglich.

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