EWE begrüßt beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien
Nachdem das Bundeskabinett die zukünftige Energiepolitik auf den Weg gebracht hat, werden bei EWE erste Einschätzungen vorgenommen. Die Entscheidung, die ältesten acht Kernkraftwerke abzuschalten, sei keine Überraschung mehr gewesen. EWE begrüßt grundsätzlich den beschleunigten Ausbau von erneuerbaren Energien, er bringe aber auch enorme technische Anforderungen mit sich. „Für uns sind vor allem Fragen der Netzstabilität von Bedeutung. Wie können wir diese Stabilität sicherstellen, wenn immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz eingespeist werden muss? Das betrifft vor allem die Verteilnetze, den sensibelsten Teil des Stromnetzes. Hier sind in den kommenden Jahren bundesweit Investitionen in Milliardenhöhe nötig, um schwankende Einspeisung und Kundenbedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen“ umriss Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG eine wichtige Frage. Er sieht durch den Wechsel in der Atompolitik gute Chancen für den Austausch von alten Windenergieanlagen durch neue leistungsstärkere Anlagen auf dem Festland, den schnelleren Ausbau von Offshore-Windparks und für das Energieland Niedersachsen.
