Vergütung für Photovoltaik sinkt vorerst nicht
Die Vergütungssätze für Solaranlagen, die ab dem 1. Juli ans Netz gehen, sinken nicht. Das teilte die Bundesnetzagentur in einer Erklärung mit. Als Grund wird der geringe Zubau angegeben. Danach wurden von März bis Mai 2011 Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt etwa 700 Megawatt in Betrieb genommen. Hochgerechnet auf zwölf Monate würde das in diesem Jahr einem Zubauwert von zirka 2.800
Megawatt entsprechen. Das EEG sieht ab dem 1. Juli 2011 nur dann eine Senkung der Vergütungssätze um drei oder mehr Prozent für neu installierte Solaranlagen vor, wenn der Zubau eine festgelegte Schwellenwerte überschreitet. Diese liegt auf zwölf Monate hochgerechnet bei über 3.500 Megawatt. „Mit den veröffentlichten Daten verschaffen wir allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für neue Solaranlagen sie zum 1. Juli 2011 ausgehen können. Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab diesem Datum in Betrieb gehen, werden nicht sinken“, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. Insgesamt sind in Deutschland jetzt PV-Anlagen mit einer Kapazität von über 18.000 Megawatt installiert. Nach einer Änderung des EEG im Frühjahr dieses Jahres ist es Aufgabe der Behörde, denn Zubau zu ermitteln.
