WindPowerCluster ist eine Runde weiter
Im letzten Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat es der Windpowercluster in die dritte Runde geschafft. Das gab das BMBF Ende Juni bekannt. Damit sind von 24 Anträgen noch elf im Rennen. In dem Wettbewerb gibt es am Ende für die verbliebenen fünf Finalisten insgesamt eine Förderung in Höhe von 40 Mio. € über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren, wobei die Gelder von einer Gegenfinanzierung in gleicher Höhe abhängig sind. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der bundesdeutschen High-Tec-Strategie 2007 initiiert und läuft zum letzten Mal. An dem Windpowercluster beteiligen sich 300 Unternehmen und Institute vornehmlich aus dem Nordwesten Deutschlands. Koordiniert werden die Forschungsanträge vom Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), dem Zentrum für Windenergieforschung an den Universitäten Bremen, Hannover und Oldenburg (ForWind) sowie der Windenergieagentur Bremerhaven/Bremen. Im Mittelpunkt des Antrages stehen praxisnahe Konzepte zur Industrialisierung von Fertigungs- und Installationsprozessen in der Offshorewindenergie. Für die Windbranche aus dem Nordwesten ist es bereits der zweiten Anlauf. In der letzten Runde war ein Antrag unter dem Slogan „germanwind“ bei der unabhängigen Jury in der Endrunde durchgefallen. Aufgrund des Atomausstieges und den politischen Erwartungen an die Offshorewindenergie in Deutschland rechnen sich die Beteiligten dieses Mal bessere Chancen aus, unter den Finalisten zu landen. Die Entscheidung darüber fällt im Januar 2012.
