Deutsche WindGuard Offshore startet Sicherheitstraining

Geübt wird unter anderem der Ausstieg aus Helikoptern. Foto: WindGuard
Seit Juli absolvieren die ersten regulären Teilnehmer ihr Offshore-Sicherheitstraining bei der Deutschen WindGuard im neuen Maritimen Sicherheitstrainingszentrum in Elsfleth. Nach der Pleite von Beluga hat der Landkreis Wesermarsch das Zentrum erworben und kooperiert mit der WindGuard. Ausgebildet werden in dem Zentrum auch Schiffsmechaniker. „Nach der Phase des Probebetriebs in den letzten Wochen sind wir sehr stolz, trotz aller Schwierigkeiten nun in den regulären Kursbetrieb starten zu können“, freut sich Johannes Wolniakowski, Ausbildungsleiter der Deutschen WindGuard Offshore GmbH. Die ersten Teilnehmer des Sicherheitstrainings halten derweil bereits ihr Zertifikat in den Händen und können ihre Arbeit bei den Offshore-Windparks auf hoher See aufnehmen.Für alle Arbeiten, die auf hoher See ausgeführt werden, ist die regelmäßige Absolvierung von Offshore-Sicherheitstrainings für die Belegschaften Pflicht. „Wir schließen damit eine Versorgunglücke hier im maritimen Nordwesten, wo schließlich auch die Windenergiebranche zu einem großen Teil beheimatet ist“, so Stefan Hicke, Projektleiter bei der Deutschen WindGuard. In den Kursen wird unter anderem der Unterwasserausstieg aus einem abgestürzten Helikopter geübt oder auch das Verhalten bei Seenot in schweren Wettern. Die Kurse finden ab jetzt regelmäßig monatlich in Elsfleth statt.
