Auftakt für Offshorestudium

Gaben den Startschuss für das Studium: (von links) Staatsrat Hon.-Prof. Matthias Stauch, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen des Landes Bremen, Nils Schnorrenberger von der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung, Ronny Meyer, Geschäftsführer der wab, Roland Hentschel, Wirtschaftsförderer der Stadt Oldenburg, Ulla Ihnen, niedersächsische Ministerialdirigentin, Dr. Joachim Peters von der IHK Oldenburg, Prof. Dr. Bernd Siebenhühner, Vizepräsident der Universität Oldenburg, Projektleiterin Dr. Juliane Reichel und Stephan Barth. Foto: Thorsten Helmerichs
Anfang November fand der Auftakt zum bisher weltweit einzigartigen weiterbildenden Studiums Offshore- Windenergie in Bremerhaven statt. Geladen waren Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Presse. Windenergie auf den Meeren spielt eine wesentliche Rolle beim Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Das weiterbildende Studium Offshore- Windenergie ist das erste Studienprogramm auf akademischen Niveau speziell für diese Branche. Fachkräfte aus Windbranche, Maritimer Branche und den angrenzenden Bereichen haben mit dem Studium die Möglichkeit, sich speziell für die neuen Herausforderungen weiterzubilden. Insbesondere Kompetenzen im Schnittstellen-, Projekt- und Risikomanagement sowie das entsprechende technische Know-how spielen eine herausragende Rolle. Das Studium geht auf eine Initiative von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover, Bremen und der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen (WAB) zurück. „Die Offshore-Windenergie braucht speziell geschulte Fachkräfte“, sagt Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB. Unter der Vielzahl der neuen Herausforderungen in der boomenden Offshore-Windbranche sei die Qualifizierung von Fachkräften einer der entscheidenden Faktoren für ihren Erfolg, so Meyer weiter. „Die Branche steuert hier auf einen Flaschenhals zu – mit dem Offshore-Windstudium setzen wir frühzeitig an“, ergänzt Dr. Stephan Barth, Geschäftsführer von ForWind. Da es sich bei der Offshorewindenergie um ein internationales Geschäft handelt, ist die Unterrichtssprache Englisch. Die Inhalte sollen flexibel und praxisnah vermittelt werden und alle Bereiche vom Windpark-Design über Projektentwicklung und Installation bis hin zu Service und Betrieb abdecken. Der Pilotdurchgang mit 24 Teilnehmern soll im Herbst 2012 starten und dauert insgesamt neun Monate. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein benotetes Zertifikat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Neben der Metropolregion Bremen/Oldenburg hat sich auch OLEC finanziell an dem Angebot beteiligt.
