Universität Oldenburg untersucht Nachlaufströmungen auf hoher See


Nicht immer ist die See glatt. Wie sich Nachströmungen eines Windparks auf andere auswirken, soll in dem Projekt GW Wakes untersucht werden. Foto: Torsten Thomas

In einem neuen Projekt an der Universität Oldenburg nehmen Wissenschaftler die Verwirbelungen und Abschattungen von Windenergieanlagen auf dem Meer unter die Lupe und untersuchen die Auswirkungen dieser Nachlaufströmungen auf Windparks in der Umgebung. Getauft wurde das Projekt auf den Namen „GW Wakes (GigaWatt Nachläufe)” Es wird in den kommenden drei Jahren mit 3,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Das Ziel ist die Erforschung der Windströmungen und Nachläufe bei sehr großen Offshore-Windparks mit Hundert und mehr Anlagen, um Windenergie auf See möglichst effizient und gut planbar zu ernten. „Nachdem die Universität Oldenburg vor einem Jahr neueste Rechnertechnik für aufwendige Strömungssimulationen in der Windenergie erhalten hat, treibt sie jetzt die Forschung im Offshore-Bereich, dem innovativsten Bereich der Windenergie, stark voran. Damit wird die Oldenburger Energieforschung konsequent weiter ausgebaut“, betont Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon. Am Projekt beteiligt sind vier Arbeitsgruppen der Oldenburger Physik, die Mitglied von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Bremen und Hannover sind sowie die Fraunhofer Projektgruppe „Computational Fluid and System Dynamics“ in Oldenburg und die Bard Engineering GmbH aus Emden. Das Forschungsprojekt wird durch die Kooperation mit der Bardgruppe ermöglicht, die zurzeit einen Offshorewindpark errichtet und den Aufbau weiterer Parks plant.

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