EWE mit negativem Konzernergebnis

Das Geschäftsjahr 2011 lief für die EWE alles andere als rund. Es gab zwar einen steigenden Umsatz (7,5 Mrd. Euro), unterm Strich aber einen Verlust von 281,9 Millionen. Die Wende sollen Einsparungen und Umstrukturierungen einläuten. Bereits 2010 fuhr der Energieversorger einen Verlust ein. Die Geschäftszahlen für 2011 waren erneut durch Sondereffekte gekennzeichnet. Dazu gehörten als dickste Brocken Rückzahlungen an etwa 400.000 Erdgaskunden, aber auch die Auswirkungen der Energiewende. Über die Stadtwerke Bremen ist die EWE AG an den Stadtwerken Bielefeld und damit am Atomkraftwerk Grohnde beteiligt. Hier lagen die Wertberichtigungen bei 101 Millionen Euro. Verluste in Höhe von 147 Millionen Euro fuhren auch die Tochterunternehmen in der Türkei ein. Dennoch seien auch Chancen für eine Ergebnisverbesserung in naher Zukunft erkennbar. „In der Energiewende liegen für uns unbestritten positive Möglichkeiten, das hat uns die Rating Agentur Moody‘s bestätigt“, sagt EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker. EWE habe dafür mit zwei großen Investitionen richtungsweisende Entscheidungen getroffen. „Der Bau des GuD -Kraftwerks in Bremen und des Offshore-Windparks Riffgat vor Borkum zeigen, dass wir uns den Herausforderungen stellen“, betont Brinker. EWE hat trotz angespannter finanzieller Lage an beiden Projekten festgehalten. Nicht zuletzt hatte dazu ein Kostensenkungsprogramm beigetragen, durch das im Jahr 2011 etwa 200 Millionen Euro eingespart wurden. Auch weiterhin seien erhebliche Anstrengungen nötig, um die finanzielle Leistungskraft des Unternehmens zu verbessern.

Suche

Aktuelles

Wirtschaftsminister Olaf Lies besucht Projekt Firmengruppe (15.05.2013)

Energiewende erfolgreich umsetzen, Planungssicherheit schaffen, das waren die Kernpunkte des Abstimmungstreffens mit dem Minister, der ein offenes Ohr für die bisherigen Erfolge und die aktuellen, politisch durch die Bundesregierung motivierten, Gefahren der Destabilisierung für die Windkraftbranche hatte. mehr


Grünes Licht für Windprojekte (15.05.2013)

Die IFE Eriksen AG hat grünes Licht für den Bau von Windkraftanlagen in den Landkreisen Uckermark und Barnim erhalten. Zwei Windkraftanlagen des Typs Enercon E-101 mit einer Gesamtleistung von 6 MW werden nach Angaben des Oldenburger Projektierers zurzeit in der uckermärkischen Kreisstadt Prenzlau errichtet. mehr


Markteinstieg in den Bau von Behältern (15.05.2013)

Stärken bündeln und mögliche Synergien im Bereich des landwirtschaftlichen Behälterbaus besser nutzen – das hat sich die neu gegründete EnviTec – Greten Behälterbau GmbH & Co. KG auf die Fahnen geschrieben. Das Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Lohne will vor allem kostengünstige und damit wettbewerbsfähigere Behälter am Markt anbieten. mehr


„Riffgat“: Erste Windkraftanlage steht in der Nordsee (07.05.2013)

Seit dem Wochenende ragt die erste von insgesamt 30 Windkraftanlagen für den derzeit von EWE errichteten Offshore-Windpark „Riffgat“ aus der Nordsee: „Weitere sieben Anlagen sind bereits an Bord des Spezialschiffes, so dass Riffgat jetzt sehr zügig weiter wachsen wird“, freut sich Dr. Torsten Köhne, EWE-Vorstand für Erzeugung. mehr


weitere Meldungen

Kalender

Mai 2013
Mo Di Mi Do Fr Sa So
29 30 1 2 3 4 5
6 7 (07.05.2013)
Was kostet der Strom von morgen?
8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 (23.05.2013)
Bürgerakzeptanz / Public acceptance of energy projects
24 25 26
27 28 29 30 31 1 2