Save The Date Hydrogen Cross Border Conference 2024

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer vierten Hydrogen Cross Border Conference „Next level: How to achieve business?“ am 28.-29. Februar 2024.

Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft steht und fällt damit, ob der Einsatz absehbar für die Unternehmen zu finanzieren ist. In der vierten Hydrogen Cross Border Conference diskutieren wir mit deutschen und niederländischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Dabei zeigen wir auf, ob und wie innovative Technologien und Standardisierung zu Effizienz und damit Kostenreduktion beitragen können und Geschäftsmodelle auch mit Hilfe von Förderung und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten „rund“ gemacht werden können.

An Tag 2 erfolgt eine Exkursion in die Niederlande zum Thema „Hydrogen business for ships and harbours“.

 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Die Veranstaltung wird finanziert durch:

 

Unsere PartnerInnen

Rückblick Hydrogen Cross Border Conference 2023

Von einzelnen Puzzlestücken zur integrierten Wasserstoffkette

Um die Anwendung von Wasserstoff in der deutsch-niederländischen Grenzregion zu beschleunigen, ist eine stärkere Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen erforderlich. Dies war die Hauptbotschaft der dritten "Hydrogen Cross Border Conference" (HCBC 2023), die am 22. und 23. März in Emmen stattgefunden hat. Mehr als 200 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Grenzregion kamen zusammen, um ihre Erfahrungen über alle Facetten der Wasserstoffkette auszutauschen. 

"Wenn wir von punktuellen Einzelvorhaben zu Gesamtlösungen kommen wollen, müssen die einzelnen Komponenten der Wasserstoffkette zusammenkommen", konstatierte Guido Rink, Gedeputeerde der Gemeinde Emmen. "Von der Produktion und dem Transport von Wasserstoff bis hin zur Speicherung und dem Einsatz muss alles zusammenpassen. Beziehungen zwischen den beteiligten Akteuren sind hier ausschlaggebend. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir miteinander im Dialog stehen und nicht auf Veränderungen warten, sondern sie selbst herbeiführen."

Rahmenbedingungen

Kooperierende Bundesländer und Provinzen können den Rahmen der Energiewende schaffen, sagte Dr. Dr. Magnus Buhlert, Referatsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, und Klimaschutz. "Diese Rahmenbedingungen helfen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern, in der Wasserstoffkette etwas zu bewegen. Gemeinsam mit den nördlichen Regionen in den Niederlanden bemühen wir uns, Hindernisse in der europäischen Gesetzgebung zu beseitigen."
Bei der Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft geht es nicht nur um Technologie, stellte der Abgeordnete der Provinz Drenthe, Tjisse Stelpstra, fest. "Wir prüfen, wo wir finanzielle Unterstützung leisten können, wie wir Menschen, Organisationen und Wissen zusammenbringen können, wie wir die Ausbildung unterstützen und die Lizenzierung eindeutig gestalten können. Auch die Kommunikation ist wichtig, denn die neue Technologie muss schließlich von den Nutzern akzeptiert werden."

Chancen für grünen Wasserstoff

Grüner Wasserstoff wird auch auf europäischer Ebene als der wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Gestaltung der Energiewende angesehen, so Jorgo Chatzimarkakis von Hydrogen Europe. Die Europäische Union will den Einsatz von Wasserstoff massiv erhöhen. Obwohl die Produktion von grünem Wasserstoff zunimmt, werden langfristig Importe erforderlich sein, um die steigende Nachfrage zu decken. Die Themen Speicherung und Transport von Wasserstoff sind daher von entscheidender Bedeutung.

Die richtigen Voraussetzungen sind von großer Bedeutung

Mehrere Unternehmen in Deutschland und den Niederlanden arbeiten an Innovationen für sauberen Wasserstoff. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beschleunigt diese Entwicklung, findet Leo van der Burg von FME. "Deutsche und niederländische Unternehmen sind gut aufgestellt.
Pioniere würden aber nicht immer belohnt und ein Innovationsvorsprung bedeute nicht immer, dass auch Erfolg garantiert sei, weil entsprechen Rahmenbedingungen noch nicht stimmen.

Fördermittel als Innovationstreiber

Um diese Risiken ein Stück weit aufzufangen und gerade den klein- und mittelständischen Unternehmen das Innovieren zu erleichtern, empfiehlt Nikolaus Jansen vom Amt für regionale Landesentwicklung die Nutzung von Fördermitteln. So bietet die Förderkulisse Interreg Deutschland-Nederland verschiedene Prioritäten, die geeignet sind, Entwicklungen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu unterstützen.

Eine KooperationsverAnstaltung Von

Die Hydrogen Cross Border Conference ist eine jährlich stattfindende Konferenz über Entwicklungen in der Wasserstoffwirtschaft auf beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze. Die HCBC 2023 wurde u.a. von der Initiative H2-Ostfriesland, der H2-Region Emsland, der MARIKO GmbH, FME, OLEC e.V. und der New Energy Coalition organisiert. Die Finanzierung erfolgte durch die organisierenden Partner und das Land Niedersachsen, die Provinz Drenthe und die Gemeinde Emmen. Nach den beiden vorherigen Ausgaben in Deutschland (2021: 700 Teilnehmende online, 2022: 200 Teilnehmende) war dies die erste HCBC, die in den Niederlanden stattgefunden hat.

Impressionen hydrogen cross Border Conference 2023

AnsprechpartNerinnen

Isabelle Ehrhardt
Clustermanagerin Strategie & Internationales
Dr. Marion Rohjans
Projektmanagerin LIHYP & Innovationsräume