01.10.2020 - Wie wird der Ausbau Erneuerbarer gemeinsam mit Bürger*innen und Kommunen zum Erfolg?

Die Erreichung unserer nationalen Klimaziele baut auf dem Fundament eines weiteren Ausbaus dezentraler und erneuerbarer Energieerzeugung auf. Immer häufiger verzögern sich Projekte zum Ausbau erneuerbarer Energien oder scheitern gar, neben verschärften bau- und emissionsschutzrechtlichen Hürden, auch am Widerstand von Bürger*innen und regionalen Initiativen. Die Klagegründe reichen dabei von einer teilweise faktenfern geführten Debatte zu Folgen von Infraschall und Elektrosmog über Sorgen zum Tier- und Umweltschutz bis hin zur „visuellen Landschaftsverschmutzung“. Zudem sorgen veränderte Rahmenbedingungen dafür, dass das Repowering bestehender Standorte nahezu unmöglich wird. Auch der Ausbau der dringend benötigten Netzinfrastruktur ist in Teilen der Bevölkerung hoch umstritten.

Erneuerbarer Strom ja gerne, aber bitte nicht in meinem Garten, meiner Gemeinde, meinem Landkreis. Dabei bieten Erneuerbare-Projekte hervorragende Möglichkeiten z.B. über Genossenschaftsmodelle Kommunen und Bürger*innen direkt zu beteiligen und Akzeptanz zu schaffen. Die Erfahrung zeigt, dass dort wo Bürger*innen direkt partizipieren die Akzeptanz besonders hoch ist.

Fakt ist, dass der weiterhin notwendige Ausbau nur mit einer breiten Akzeptanzbasis zum Erfolg werden kann und Bürger*innen, Unternehmen und Kommunen auf dem Weg in eine neue Energiezukunft mitgenommen werden müssen. Wie kann es gelingen, im positiven Sinne faktenbasierte Überzeugungsarbeit in einer versachlichten Diskussion zu leisten und gleichzeitig persönliche Empfindungen und individuell empfundene Benachteiligungen ernst zu nehmen? Welche Strategien sind erfolgreich und wo hakt es? Wo kann und muss Politik unterstützen und Rahmenbedingungen vorgeben?

 

Diskutieren Sie mit uns und unseren Expert*innen: 

  • Ilka Müller, Projektmanagerin Agentur für Erneuerbare Energien e.V.
  • Christoph Krieger und Ralf-Peter Janik, Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V.
  • Prof. Dr. Ulrich Scheele, Gesellschafter ARSU GmbH und OLEC Vorstandsmitglied
  • Anne Schmidt, Agentur für Kommunikation RAIKESCHWERTNER GmbH
  • tba

 

Die Veranstaltung wird moderiert von Tanja Föhr. 

Anmeldung OLEC dialog am 01.10.2020, 16.00-17.00 Uhr

 

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