Rückblick Wasserstofftage nordwest 2022

Wir ziehen positive Bilanz für die Region

Vom 24. Juni bis zum 3. Juli machten die Wasserstofftage Nordwest unter dem Motto „Wasserstoff erleben“ einem breiten Publikum zugänglich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger sind. Die Metropolregion Nordwest hatte die Wasserstofftage Nordwest 2022 gemeinsam mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren ins Leben gerufen. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit der Metropolregion Hamburg.  

Als größtes technologieübergreifendes Energienetzwerk im Nordwesten Deutschlands war der Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. gemeinsam mit weiteren Partnerinstitutionen mit drei Veranstaltungen dabei und zieht eine sehr positive Bilanz.

SolarCup meets Wasserstoff

Zum Auftakt der Wasserstofftage Nordwest schlug am 24. und 25. Juni der SolarCup Oldenburg beim famila Einkaufland Wechloy in diesem Jahr einen inhaltlichen Bogen zum Thema Wasserstoff. Schüler*innen der Grundschule Nadorst schickten sichtlich stolz ihre selbstgebauten Solarmobile ins Rennen und präsentierten ihre bunt gestalteten Teamposter. Rund um den Science Truck der „Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!“ nahmen Groß und Klein die Angebote zum Informieren und Ausprobieren der Wasserstofftechnologie gut an. Die Partner*innen aus dem OLEC Netzwerk freuten sich über das große Interesse und standen gerne für die zahlreichen Rückfragen zur Verfügung.

Wasserstoff - Champagner der Energiewende oder hartes Brot? 
In der Kulturmühle Berne hieß es am Abend des 24. Juni „Wasserstoff - Champagner der Energiewende oder hartes Brot?“. Zu diesem Motto luden OLEC und die Wirtschaftsförderung Wesermarsch zu einem lockeren Austausch mit Experten ein. Einblicke in die Produktion von Wasserstoff gab Claas Schott des Vereins H2BX. Ronald Rose von der Bremer Mineralölhandel GmbH teilte seine Erfahrungen zur Planung und dem Aufbau von H2-Tankstellen. Ein Punkt, der das Publikum bewegte, war die Explosionsgefahr. Doch da konnten die Referenten beruhigen, denn hochreiner H2 kann nicht explodieren - anders als beispielsweise Zapfsäulen. Die speziellen Tanks mit 350 und700bar in Fahrzeugen sind ein geschlossenes System, hieß es.

Hy There! - Wasserstoffmobilität im Nordwesten
Den Abschluss der OLEC Veranstaltungsreihe bildete des Netzwerktreffen „Hy there! Wasserstoffmobilität im Nordwesten“ im Rahmen des Projektes HyWays for Future in Oldenburg. Die Projektleiterin Eva Stede von der EWE GASSPEICHER berichtete zu aktuellen Fortschritten des Projektes. Aus der Praxis konnte Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord, mit dem Projekt „HyFri“ berichten, in dem Wasserstoffbusse für den Landkreis Friesland angeschafft werden. Fördermöglichkeiten für alternative Antriebe im Verkehrssektor wurden von Maximilian Lohrer von der NOW GmbH präsentiert und zum Abschluss wurde durch Dr. Geert Tjarks (EWE GASSPEICHER) der Weg von regionalen Wasserstoffclustern zu einer europäischen Wasserstoffwirtschaft skizziert. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Marktplatz mit spannenden Projekten, auf dem sich die regionalen Wasserstoffakteure fleißig ausgetauscht haben. 

Isabelle Ehrhardt, Clustermanagerin beim OLEC fasst die Bilanz des Netzwerks im Rahmen der Wasserstofftage Nordwest zusammen: „Es waren intensive Tage mit großartigen Gesprächen und spannenden Impulsen, die gezeigt haben, dass wir in unserer Wasserstoffregion schon sehr gut aufgestellt sind und dass wir die Potenziale der Region nur durch intensive Vernetzung weiter heben können. Es hat sich gelohnt!“

Die Veranstaltung Champagner der Energiewende oder hartes Brot wurde gemeinsachftlich organisiert von der Netzwerk Energieregion Wesermarsch und dem Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. im Rahmen der Wasserstofftage Nordwest - www.wasserstofftage-nordwest.

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Metropolregion Nordwest.

 

AnsprechpartNerinNen

Isabelle Ehrhardt
Clustermanagerin
Dr. Marion Rohjans
Projektmanagerin Innovationsräume